„Solidarität statt rechter Hetze“ – Naziaufmarsch verhindern!

Am 04. März 2017 wollen erneut hunderte Neonazis unter dem Motto „Merkel muss weg“ durch Berlin-Mitte marschieren. Bereits zum fünften Mal wird diese rechte Hetze von Enrico Stubbe angemeldet. Unter den Teilnehmenden finden sich verschiedenste rechte Parteien, wie NPD, AfD, Pro Deutschland, aber auch gewaltbereite und -tätige rechte Hooligans sowie als „besorgte“ Bürger*innen getarnte Rassist*innen wieder.
Zuletzt fanden 500 Rechte und Nazis den Weg nach Berlin.
Wir empfinden nichts als Abscheu und Verachtung für deren menschenverachtende, rechte Hetze!

Wir wollen ein Zeichen setzen gegen deren rechten Hetze, Antisemitismus und Rassismus, gegen deren Menschenverachtung!
Wir stellen uns diesem entgegen. Berlin ist besser ohne Nazis. Lasst uns viele sein und uns für den Zusammenhalt und Solidarität in Berlin stark machen. Bringt Schilder, Sprechblasen, Trillerpfeifen mit! Lasst uns laut sein, lasst uns entschlossen sein.

Deswegen:

Kommt zur antifaschistischen Gegendemonstration
„Solidarität statt rechter Hetze“
Kein Nazi-Aufmarsch in Berlin-Mitte
Samstag 04.03.2017
13 Uhr Rosenthaler Platz

Link zur Facebook Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/1298501243539806/

Antifa Tresen mit Kneipenquiz

Wer war Karl Marx? Wie viel Kilo wiegt die Ausrüstung der Bereitschaftspolizei? In welchem Jahr liefen die Simpsons zum ersten mal im TV?“ – Diese und ähnliche nicht ganz ernst gemeinten Fragen stellen wir euch bei unserem Februar-Tresen.

Egal ob ihr die absoluten Polit-Cracks und Erdkunde-Genies seid, oder (noch) keine Ahnung von allem habt – für jede/n wird etwas dabei sein. In dem Sinne: Bildet euch & bildet (Quiz)-Banden. Natürlich könnt ihr auch alleine kommen und euch dort in Gruppen zusammen tun.
Vorher gibt es noch einen ganz ganz kurzen Infoteil zum diesjährigen Polizeikongress, Kritik daran und möglichen Protesten.

Natürlich gibt es wie immer Longdrinks, Bier, Säfte und und und. Danach auch Musik, Kicker und jede Menge anderer Quatsch.

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# Eintritt frei
# kein Platz für Nazis, Rassismus, Sexismus und anderen Mist!
# Lottumstraße 10a / Berlin Mitte / U8 Rosenthaler Platz

Entschlossen, Radikal, Offensiv: Antifa!

Antifa Demonstration 26. November – Aufruf zur Demonstration in Gedenken an Silvio Meier und alle Opfer rechter Gewalt.

Vor 24 Jahren wurde der Antifaschist und Hausbesetzer Silvio Meier von einer Gruppe Neonazis durch mehrere Messerstiche getötet. Dieser Mord geschah in einer Zeit, in der Brandanschläge und Gewalttaten etliche Todesopfer forderten. Derzeit gibt es viele Parallelen zu dieser Zeit. Die Anzahl der Übergriffe auf Menschen die nicht ins rechte Weltbild passen, nimmt immer weiter zu. Brandanschläge auf Unterkünfte von Geflüchteten gehören zur Tagesordnung. In vielen Gebieten von Sachesen gehören rassistische und neonazistische Parolen zum „guten Ton“, sowie die sich haufenden Angriffe von Rechts. Mit der AfD hat sich eine offen rassistisch auftretende Partei bundesweit etabliert. Rassismus und soziale Ausgrenzung sind Teil des gesellschaftlichen Mainstreams geworden. Auch in der »Wohlfühlstadt« Berlin ist die Situation alles andere als rosig.

Berlin ist im bundesweiten Trend mit dabei, die AfD mit 14,2 % ins Abgeordnetenhaus eingezogen und durch die „Merkel muss weg“ Demos haben wir seit Anfang des Jahres den zweitgrößten bundesweiten neonazistischen Aufmarsch in Berlin. Gleichzeitig wird Berlin immer öfters von spontanen neonazistischen Aktionen heimgesucht, hier seien nur die Aktionen der Identitären Bewegung, die Angriffe von Neonazis in der Rigaer Str. sowie auf die Geflüchtetenunterkünfte, wie in Marzahn-Hellersdorf, Buch oder Karlshorst, und der sogenannte „S-Bahnpisser“ erwähnt.

Es ist an der Zeit, dass die antifaschistische Bewegung wieder in die Offensive kommt. Lasst uns gemeinsam und entschlossen Rassismus und sozialer Ausgrenzung den Kampf ansagen! Organisiert euch! Bildet Banden! Erinnern heißt Kämpfen, Antifa heißt Angriff! Berlin bleibt Gefahrengebiet!

Demo: 26.11.2016 | 17 Uhr | U5-Samariterstr
Silvio Meier Mahnwache: 21.11.2016 | 17uhr | im U Bhf Samariterstraße

Antifa-Tresen meets Friedel 54

Nach längerer Pause machen wir im November wieder Tresen. (juhu!).

Unsere Freund*innen vom Kiezladen Friedel54 werden über ihre aktuelle Situaton berichten. Der Kampf gegen die Räumung durch eine ominöse Briefkastenfirma geht dort im Moment in die nächste Runde. Jetzt sind wir alle gefragt, die Friedel nicht alleine zu lassen und die Räumung zu verhindern.

Davor, dabei, danach gibt es natürlich wie immer Bier, Cocktails und Longdrinks, Mate, Limo undundund…

Nach dem Vortrag natürlich auch wie immer Mukke aus der Dose und Kicker 4 free.

Eventuell gibts auch noch Karaoke oder was anderes lustiges. Entscheiden wir die Tage ;)

freier Eintritt
no nazis, no racism, no sexism
refugees welcome
05.11. / 20:00uhr / bandito Rosso

Lottumstraße 10a [U8 Rosenthaler / U2 Rosa Luxemburg Platz]

Brief an die eingeknasteten Genossen Aaron & Balu

aaoren&balu

Hallo Aaron, hallo Balu,

wir schreiben euch, damit ihr wisst, dass ihr nicht vergessen seid. Wir, das sind verschiedene Strukturen, die ein Ziel eint: So wie es ist, darf es nicht bleiben. Wir haben uns nicht mit den Verhältnissen arrangiert, haben nicht resigniert oder uns murrend eingefügt, sondern wir glauben weiterhin, dass eine andere, eine bessere Welt nötig und möglich ist.

Wir streiten für eine Welt, in der Menschen nicht aufgrund ihres Geburtsortes eine Nationalität erhalten, die sie besser oder schlechter stellt als andere; eine Welt, in der niemand Angst davor haben muss, von Bomben zerfetzt, von Repressionsorganen schikaniert oder getötet zu werden; niemand Angst davor haben muss, zu verhungern oder an behandelbaren Krankheiten zu sterben; eine Welt, in der kein Mensch mehr Angst davor haben muss, zu sein was er oder sie will, sich zu benehmen wie er oder sie es will, oder zu lieben wen immer sie oder er will; kurzum: Wir streiten dafür, das eigene Leben zu sehen, die eigenen Potenziale, Interessen und Wünsche frei entfalten zu können, fernab jeder Kategorie von Herkunft, Geschlecht oder sozialem Status.

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