Archiv der Kategorie 'Antira'

Seit Monaten gibt es in Cottbus rassistische Demonstrationen mit mehreren tausend Teilnehmer*innen und es häufen sich rechte Angriffe.
Christoph Berndt, Vorsitzender des Vereins „Zukunft Heimat“ tritt als maßgeblicher Organisator und Redner auf. Seit Jahren arbeitet der Verein an der Etablierung einer neuen rechten Hochburg in Südbrandenburg.
Während sich in Cottbus die Situation für Geflüchtete zuspitzt, hat der Vorsitzende des rassistischen Vereins „Zukunft Heimat“ an der Berliner Charité eine Komfortzone. Seine Tätigkeit an der Charite ermöglicht es ihm seine rassistische Hetze zu finanzieren und ungestört seine rechten Netzwerke zu knüpfen. wurde zuletzt sogar erneut in den Fakultätspersonalrat gewählt.

Zukunft für Alle statt Zukunft Heimat!

Kommt deswegen alle am Dienstag, den 15.05.2018, 15:30 Uhr zum Augustenburger Platz am Virchow-Klinikum Charité um zu zeigen, dass wir Einstellungen wie die von Christoph Berndt nicht wortlos hinnehmen und seine Position als Fakultätspersonalrat aufs Schärfste kritisieren!

Soli-Tresen mit Vortrag zur Lage in Afrin

Den Tresen diesen Monat wollen wir nutzen um euch zusammen mit Civaka Azad – Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit e.V. einen Überblick über die Lage in Afrin zu verschaffen.
Anfang des Jahres drang dort die türkische Armee völkerrechtswidrig zusammen mit islamistischen Milizen ein und hat nicht weniger zum Ziel, als das kurdische Autonomie-Projekt Rojava zu vernichten.
Die Referentin wird einen Vortrag zur aktuellen Lage halten und wie wir die Menschen in Afrin unterstützen können.

Danach wird es wie immer Musik aus der Dose, Kicker und kühle alkoholische und alkoholfreie Getränke geben.
Ein Teil der Einnahmen wird an kurdische Projekte gespendet.

Wie immer gilt:
# Eintritt frei
# kein Platz für Sexismus, Rassismus oder anderen Mist
# bring your friends, family, crew

Link zur Facebook-Veranstaltung

Defend Afrin: Aktionen in Berlin

Aufwärmen, mampfen & trinken im Bandito Rosso

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Wir laden euch ein, nach dem Nazi-Aufmarsch von „Wir für Deutschland“, mit uns den Abend zu verbringen.
Dafür sind wir diesmal schon ab 18:00 Uhr für euch da!
Wir bieten euch einen Rückzugsort bei unserem Tresen im Bandito mit einem warmen Ofen zum Aufwärmen, was leckeres veganes zu Essen (Kartoffelstampf mit Gemüse) und gute Cocktails, Bier oder alk.-freie Getränke zu kleinen Preisen.
Es gibt wie immer einen Kicker, Mukke aus der Dose und wem das noch nicht reicht, kann sich die besten Videos aus 40 Jahren Protest-Geschichte angucken.

# Eintritt frei
# no racism, no sexism, no bullshit
# Bandito Rosso / Lottumstr. 10a / 10119 Berlin / U2 Rosa – Luxemburg – Platz / U8 Rosenthaler Platz

Infos zu rechtem Aufmarsch von WfD:
Ein weiteres Mal möchte die extrem rechte Gruppe „Wir für Deutschland“ durch Mitte marschieren. Auf den letzten Demos ergab das einen kruden Mix aus ReichsbürgerInnen, AfD-lern, Neonazis, Suff-Patrioten und rechten Hools. Sie treffen sich ab 15uhr am Hauptbahnhof, ihre Route ist noch nicht bekannt.
Schließt euch den Gegenprotesten an und lasst uns gemeinsam den Scheiß stoppen.
Aktuelle Infos gibt es hier: http://berlin-gegen-nazis.de/aktuelles/

Damals wie heute: Antifa heißt Angriff! 25 Jahre Silvio Meier Demo


Am 21.11 jährt sich der Mord an Silvio Meier zum 25. Mal.

Der Antifaschist und Hausbesetzer wurde am U-Bahnhof Samariterstraße von Neonazis erstochen, nachdem er Zivilcourage zeigte und ihren faschistischen Pöbeleien etwas entgegensetzte. Dieser Mord reiht sich in eine Welle faschistischer & rassistischer Übergriffe in den 90ern ein.
Auch heute erleben wir ein Erstarken rechter Bewegungen. Die AfD ist vor 2 Monaten in den Bundestag eingezogen, gerade in Dörfern gehen Faschos auf Menschenjagd und fast täglich brennen Geflüchtetenunterkünfte. Wer meint sich dabei auf Staat oder Polizei & Verfassungsschutz verlassen zu können wird (wenig überraschend wenn man an den NSU denkt) enttäuscht.
Stattdessen werden Asylgesetze verschärft & Abschiebungen sogar in Kriegsgebiete wie Afghanistan durchgeführt.
Dem rechten Druck wird systematisch nachgegeben und in Stadtteilen, in denen durch antifaschistische Präsenz, Rechte bislang kaum ein Bein auf den Boden bekommen haben führt die Polizei Großoffensiven gegen Linke durch und versucht antifaschistische, selbstverwaltete Strukturen zu zerstören.
In der Rigaer Straße patroullieren immer noch die Bullen und der Friedrichshainer Nordkiez wird durch sie nach wie vor in den Ausnahmezustand versetzt. Immer wieder werden Menschen auf der Straße von Cops zusammengeschlagen und Kneipen & andere Kiezinstitutionen, die sich dagegen aussprechen, müssen mit Razzien rechnen.
Und trotzdem bleibt Friedrichshain Nazifrei!

Uns ist klar, dass das nur ein Anfang sein kann und der Kampf gegen rechte Strukturen weitergeführt werden muss! Gebt ihnen keinen Raum!
Nicht auf der Straße, nicht im Jugendclub nebenan, nicht im Parlament!
Am 25.11 wollen wir deshalb Silvio Meier und allen anderen von Nazis ermordeten gedenken und mit einer antifaschistischen & entschlossenen Demonstration durch den Fhain ziehen.
Denn damals wie heute: Antifa heißt Angriff!

25.11.2017 / 17:00 Uhr / U-Samariterstraße / Hin da!