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An Abschiede gewöhne ich mich nie – Soli-Brunch im Kiezladen

Es ist soweit.
Unser Liebligs- Kiezladen Friedel54hat einen Räumungsbescheid für den 29.06 bekommen.
Wir werden uns davon nicht einschüchtern lassen und machen weiter wie gewohnt: Deshalb wie immer am letzten Sonntag im Monat: Soli-Brunch!

Es wird wieder reichlich aufgefahren, es gibt vegane und vegetarische warme und kalte Speisen, Säfte, Tee, Kaffee und Kuchen und und und
Natürlich gibt es auch tonnenweise Infomaterial bzgl der Räumung.

– wie immer -
★ Eintritt frei, um Spenden wird gebeten
★ no racism – no sexism
★ Investors fuck off!

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Ab 14:00 Uhr wird es zudem einen Kiezspaziergang gegen Verdrängung geben.
Beginn ist vor der Friedel54.

Zudem wird es in der Woche vor der angekündigten Räumung zahlreiche Aktionen geben!
checkt hier für: https://friedel54.noblogs.org/

1. Mai, 18 Uhr, Berlin: Ungehorsam sein, unseren Widerstand auf die Straße tragen

Am Abend des 1. Mai 2017 werden wir durch Kreuzberg demonstrieren. Kreativ und ungezwungen. Bunt und entschlossen. Mit Schwung und Fantasie. Gegen die Gentrifizierung im Kiez und die Politik der G20-Staaten.

– 30 Jahre Revolutionärer 1. Mai. Wir freuen uns wie Bolle. –

Die Revolutionäre 1. Mai-Demonstration ist nicht angemeldet. Wir haben nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre keine Lust mehr auf leidliche Kooperationsgespräche mit der Polizei und staatliche Demonstrationsverbote. Vergangenes Jahr war uns verboten worden, mit der Demo am Oranienplatz in Berlin-Kreuzberg zu starten. Das war uns aber schnurz, denn wir und andere Demonstrant*innen nahmen das Verbot nicht hin, trafen uns trotzdem am O-Platz und zogen von dort los. Die unangemeldete Demonstration am 1. Mai 2016 zog selbstbestimmt über das Gelände des MyFestes und dann weiter durch die Straßen unserer Viertel. Tausende haben sich daran beteiligt, darunter viele Jugendliche, Migrant*innen und unsere Nachbar*innen. So wird es auch in diesem Jahr werden. Eine unangemeldete Revolutionäre 1. Mai-Demo ist kein Einzelfall in der 30-jährigen Geschichte des Berliner 1. Mai. Zuletzt lief die Demo 2011 ohne Anmelder*in durch den Kiez. Wenn wir uns unser Recht auf Demonstration nehmen und notfalls durchsetzen werden, ist das eine zutiefst demokratische Angelegenheit.

Die Nicht-Anmeldung 2017 ist kein besonderer Ausdruck von Militanz. Sie ist eine Folge und Weiterentwicklung der politischen Praxis seit Heiligendamm 2007. Und eine Übung für die nahe Zukunft. Denn was werden wir im Juli in Hamburg machen, wenn die Polizei zum G20-Gipfel unsere Straßen mit roten, gelben und blauen Zonen überzieht, in denen sich Trump und Erdogan treffen, Menschen shoppen gehen, aber wir nicht demonstrieren dürfen? Bei Dresden Nazifrei oder bei Blockupy gab es beispielsweise massenhaften Ungehorsam: Alle sammelten sich an abgesprochenen Orten und zogen zum gemeinsamen Ziel – ohne dies vorher mit Behörden abzusprechen, weil diese es ohnehin nicht erlaubt hätten. Wir kennen es doch aus Berlin: Eine Anmeldung schützt nicht vor willkürlichen Änderungen der Route oder Polizeiübergriffen.

Wir sehen die Nicht-Anmeldung äußerst entspannt. Die Polizei übrigens auch. Einer ihrer Sprecher garantierte gegenüber der Presse: „Für die Sicherheitskräfte macht es keinen großen Unterschied, ob die Demonstration der Linksautonomen angemeldet wird oder nicht.“ Der neue rot-rot-grüne Senat hat kein Interesse, die Situation eskalieren zu lassen und sich konservative und rechte Häme abzuholen. Und auch uns geht es nicht um eine Konfrontation mit der Polizei, sondern um unsere Inhalte, die wir auf Bannern und in Sprechchören mitführen bzw. rufen werden. Unsere unversöhnlichen Proteste wenden sich auch gegen die Politik von Rot-Rot-Grün, die keine Lösung der Probleme anbietet, vor denen wir in Berlin und in der Welt stehen, wo es keine Skrupel gibt, im Interesse des Kapitals ganze Wohnblöcke an Investoren zu verscherbeln, Mieter*innen aus ihren Wohnungen zu vertreiben und Geflüchtete in Länder abzuschieben, wo Hunger und Krieg auf sie warten.

Uns ist also der Ausdruck dieses ungehorsamen und widerständigen Akts wichtig: Wir wollen eine kraftvolle Demonstration, die mit politischen Inhalten und einer Breite an linken Themen und Vorschlägen überzeugt. Dabei werden wir zusammenstehen. Verlässlich, selbstbestimmt, kämpferisch und vielfältig – wie die Initiativen und Menschen unserer Stadt.

Wir sind solidarisch mit den Kleingewerbetreibenden, mit ihren Läden im Kiez um die Oranienstraße, die aufgrund ihrer #FreeDeniz-Aushänge von nationalistischen AKP-Mitgliedern angegriffen wurden. Wir stehen auf der Seite der Marginalisierten und Unterdrückten. Wir mögen den Kotti. Wir mögen Kurdistan.

Wir rufen alle auf, am 1. Mai 2017 um 18 Uhr nach Berlin-Kreuzberg zum O-Platz zu kommen und sich an unserem Vorhaben zu beteiligen. Der Zugang zum O-Platz wird wie in den vergangenen Jahren möglich sein. Dann wird die Demo mit vielen Tausend Menschen starten und von Kreuzberg nach Neukölln ziehen. Entschlossen und gemeinsam, offensiv und offen für alle.

Wir werden viele sein. Und wir stehen für ein gemeinsames Handeln ein, das unsere Fantasie beflügelt. Unser Vertrauen schafft den Mut, gemeinsam und lautstark gegen die herrschende Trostlosigkeit zu demonstrieren.

Kommt um 18 Uhr zum Oranienplatz nach Berlin-Kreuzberg und bringt Gimmicks mit: Regenschirme, Transparente, Parolen, Musik und Konfetti. Und natürlich alle Eure Freund*innen.

Zusammen sind wir die Revolutionäre 1. Mai-Demo.

Termine rund um den 1.Mai:
Friedel54 Anti-Räumungsbrunch: Friedelstrasse 54 / 23. April / 13uhr
Organize-Demo gegen Rassismus & soziale Verdrängung: Leopoldplatz / 30. April / 16:00uhr
Klassenkampf-Block auf der Gewerkschaftsdemo: 1.Mai / 10uhr / Hakescher Markt
Revolutionäre 1.Mai Demo: 1.Mai / 18uhr / Oranienplatz

Antifa-Tresen meets Friedel 54

Nach längerer Pause machen wir im November wieder Tresen. (juhu!).

Unsere Freund*innen vom Kiezladen Friedel54 werden über ihre aktuelle Situaton berichten. Der Kampf gegen die Räumung durch eine ominöse Briefkastenfirma geht dort im Moment in die nächste Runde. Jetzt sind wir alle gefragt, die Friedel nicht alleine zu lassen und die Räumung zu verhindern.

Davor, dabei, danach gibt es natürlich wie immer Bier, Cocktails und Longdrinks, Mate, Limo undundund…

Nach dem Vortrag natürlich auch wie immer Mukke aus der Dose und Kicker 4 free.

Eventuell gibts auch noch Karaoke oder was anderes lustiges. Entscheiden wir die Tage ;)

freier Eintritt
no nazis, no racism, no sexism
refugees welcome
05.11. / 20:00uhr / bandito Rosso

Lottumstraße 10a [U8 Rosenthaler / U2 Rosa Luxemburg Platz]

Brief an die eingeknasteten Genossen Aaron & Balu

aaoren&balu

Hallo Aaron, hallo Balu,

wir schreiben euch, damit ihr wisst, dass ihr nicht vergessen seid. Wir, das sind verschiedene Strukturen, die ein Ziel eint: So wie es ist, darf es nicht bleiben. Wir haben uns nicht mit den Verhältnissen arrangiert, haben nicht resigniert oder uns murrend eingefügt, sondern wir glauben weiterhin, dass eine andere, eine bessere Welt nötig und möglich ist.

Wir streiten für eine Welt, in der Menschen nicht aufgrund ihres Geburtsortes eine Nationalität erhalten, die sie besser oder schlechter stellt als andere; eine Welt, in der niemand Angst davor haben muss, von Bomben zerfetzt, von Repressionsorganen schikaniert oder getötet zu werden; niemand Angst davor haben muss, zu verhungern oder an behandelbaren Krankheiten zu sterben; eine Welt, in der kein Mensch mehr Angst davor haben muss, zu sein was er oder sie will, sich zu benehmen wie er oder sie es will, oder zu lieben wen immer sie oder er will; kurzum: Wir streiten dafür, das eigene Leben zu sehen, die eigenen Potenziale, Interessen und Wünsche frei entfalten zu können, fernab jeder Kategorie von Herkunft, Geschlecht oder sozialem Status.

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Mittendrin statt nur dabei! / Solitechno für`s JWP in Neuruppin

Knapp 80km von Berlin befindet sich das beschauliche Städtchen Neuruppin.
Hier gab es jahrelang das linksalternative Jugendwohnprojekt Mittendrin. Nachdem Bewohnerinnen und Nutzer aus dem alten Hausprojekt raus mussten, haben sie sich vor einigen Jahren den alten Hauptbahnhof der Stadt gekauft. Seitdem wird das Gebäude zu einem sozialen Zentrum auf- und ausgebaut. Nachbarn, Aktivistinnen, Jugendliche und alle anderen können hier nach dem D.I.Y. Prinzip Sachen organisieren. Von Konzerten und Festivals, über Workshops und Seminare, bis hin zu Gedenkfahrten gab es hier schon alles. Das alles kostet natürlich leider viel Geld. Und weil wir die Menschen im Speckgürtel Berlins nicht alleine lassen wollen, machen wir eine Soliparty, d.h. all unsere Einnahmen gehen an das soziale Zentrum.

o7. oktober / 21:oouhr / Schreinerstr. 47, 10247 Berlin (U-Bhf. Samariterstrasse)
mit Techno und Dosenschießen. Für das leibliche Wohl in flüssiger Form ist gesorgt

Lineup: ♫ kookaburra & peter silie (House), e Anna Tum (BumBum Techno), Esra (BumBum Techno), tba…

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