Infoveranstaltung: „Kriminalisierung des kurdischen Widerstands“

Vieles ist in diesem Land verboten, unter polizeilicher Beobachtung, oder sonst wie kriminalisiert.

So ist seit 25 Jahren auch die Arbeiterpartei Kurdistans, die PKK, in Deutschland verboten. Die Partei, die sich gegen die türkische Militärdiktatur der 80er richtete und heute gegen das Erdogan-Regime und die Barbarei des IS kämpft.
Aufgrund von Konsulatsbesetzungen und Autobahnblockaden entschloss der Deutsche Staat 1993 offiziell, die PKK als „terroristische Vereinigung des Auslands nach §129b“ einzustufen.
Unzählige Waffendeals sowie enge wirtschaftliche Kontakte Deutschlands mit der Türkei sind offiziell ebenso wenig der Grund für dieses Verbot, wie für die Verfolgung kurdischer und internationalistischer Aktivist*innen.

Aber was ist die PKK genau?
Was macht diese Organisation aus, die in den vergangenen vierzig Jahren eine Massenbewegung in allen Teilen Kurdistans aufgebaut hat?
Wie gelang es in Rojava zwischen Baath-Diktatur und Scharia eine Gesellschaft auf Grundlage von Frauenbefreiung, Ökologie und Kollektiven aufzubauen?

Am Mittwoch, den 28.11.2018, wird Elmar Millich diese und viele weitere Fragen zur PKK und dessen Verbot bei einer Infoveranstaltung besprechen. In seinem Vortrag wird er außerdem einen Überblick über die Kriminalisierung des kurdischen Widerstands, die Geschichte und aktuelle Entwicklung geben.

Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr im Mehringhof und der Eintritt ist frei.
Dabei gibt es natürlich auch Zeit und Raum für Fragen und Diskussionen.

Link zur Facebook-Veranstaltung


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