Gescheiterte Identitäre Bewegung – Demo 17. Juni 2017


Schnapp macht das Krokodil: Identitäres Internetphänomen scheitert auf der Straße.
Das war wohl nix. Die groß angekündigte europaweite Demo der Nazi-Hipster in Wedding ist gestern nach wenigen hundert Metern zum stehen gekommen und durfte nicht weiter. Grund waren zahlreiche Blockaden auf der Route.

Bilder der Demo: https://www.flickr.com/photos/presseservice_rathenow/sets/72157682189979844

Pressemitteilung: Aufmarsch der rechten “Identitären Bewegung” erfolgreich blockiert

Tausende haben heute in Berlin ein deutliches Zeichen gegen rechte Hetze und Faschismus gesetzt und sich der rechten Gruppierung “Identitäre Bewegung” (IB) erfolgreich in den Weg gestellt. Unter dem Motto „Zukunft Europa“ hatte die „Identitäre Bewegung“ europaweit nach Berlin mobilisiert. Bereits an ihrem Startpunkt, dem S-Bahnhof Gesundbrunnen, wurden die Rechtsextremen durch bunten Protest begleitet, mehrere Blockaden hinderten die Rechten am Weiterlaufen. Das Berliner Bündnis gegen Rechts hatte zu einer Demonstration mit anschließenden Blockaden gegen den Aufmarsch der IB aufgerufen.

„Die ‚Identitären‘ sind rassistisch, antifeministisch, islamfeindlich und in vielerlei Hinsicht auch faschistisch“, sagte Aaron Bruckmiller, Pressesprecher des Berliner Bündnis gegen Rechts, „Mit unseren Blockaden haben wir ein klares Zeichen für ein offenes und solidarisches Berlin gesetzt, in dem jede Form von Rassismus, Antifeminismus und Faschismus keinen Platz hat. Großen Dank an Alle, die sich daran beteiligt haben“.

Die IB hatte eine Großdemonstration mit bis zu 1.000 Menschen angekündigt; gekommen sind lediglich knapp 700. Neben dem Berliner Bündnis gegen Rechts hatten noch weitere Initiativen zu Aktionen gegen die IB aufgerufen, darunter ein Zusammenschluss von Künstler*innen mit einer Demonstration „Gegen Nazis Glanz“, der sich knapp 300 Menschen anschlossen.

„Viele verschiedene Menschen haben sich heute in Berlin gegen rechte Hetze gestellt,“ sagte Bruckmiller, „Unser nächstes Ziel muss es sein, einen Erfolg der AfD bei der Bundestagswahl im September zu verhindern. Wie auch die ‚Identitären‘ will die AfD ein Europa, dass sich aus einer völkisch rassistischen Ideologie heraus nach Außen abschottet. Die AfD ist zudem offen für Menschen, die sich für die ‚Identitären‘ engagieren oder mit ihnen sympathisieren.“

Zwischen der AfD und der IB gibt es diverse personelle Überschneidungen (siehe Pressemitteilung des Berliner Bündnis gegen Rechts vom 14.6.2017). Die rassistische und antifeministische Ideologie der AfD zeigt sich auch in ihrem Parteiprogramm zur Bundestagswahl 2017. In dem Programm fordert die AfD eine sofortige Schließung der Grenzen Deutschlands und propagiert, dass „der Islam“ nicht zu Deutschland gehöre.

(Quelle: https://berlingegenrechts.de/2017/06/17/pressemitteilung-aufmarsch-der-rechten-identitaeren-bewegung-erfolgreich-blockiert/#more-524)


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