Archiv für Januar 2012

Infoveranstaltung von „No Pasarán!“ beim nächsten Tresen

Im Februar ist es wieder so weit: in ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland machen sich Antifaschist_innen auf den Weg nach Dresden, um den (ehemals) größten Naziaufmarsch in Europa zu blockieren, zu sabotieren, zu verhindern. Das ist 2010 und 2011 so gut gelungen, dass die Nazis gar nicht mehr so richtig Bock haben, es erneut zu versuchen. Damit zu rechnen ist aber natürlich immer, deshalb heißt es im Februar 2012: Aller guten Dinge sind drei! Auf die Straße gegen Nazis und deutsche Opfermythen, auf nach Dresden!

Über den aktuellen Stand der Nazimobilisierung, die Anreise, das Blockadekonzept und die Repression vom letzten Jahr informiert bei unserem nächsten Tresen am 4.2.2012 ein Vertreter des „No Pasarán!“-Bündnisses*. Los geht’s um 20 Uhr, dazu gibt’s VoKü. Im Anschluss können natürlich alle die Gelegenheit nutzen, vor der „Dresden Nazifrei“-Soliparty im Subversiv noch ein wenig vorzuglühen. Wie immer im Bandito Rosso, Lottumstraße 10a (U8 Rosenthaler Platz).

nopa

ALJ-Tresen | 4.2.2012 | 20 Uhr | Bandito Rosso | Lottumstraße 10a | U8 Rosenthaler Platz/U2 Rosa-Luxemburg-Platz

Soliparty von „Dresden Nazifrei“ | 4.2.2012 | 22 Uhr |Subversiv | Brunnenstraße 7 | U8 Rosenthaler Platz

Mehr Infos: http://www.no-pasaran.eu/ | http://www.antifa.de | http://www.dresden-nazifrei.com/

* die Parole „No Pasarán!“ kommt aus dem spanischen Bürgerkrieg 1936-39 und stellte den Schlachtruf der antifaschistischen Kämpfer_innen dar. Übersetzt heißt es „Sie werden nicht durchkommen!“.

Fight capitalist war, fight capitalist peace – Demonstration 28.1.

Gleich zweimal treffen sich in den nächsten Wochen in Berlin selbsternannte „Sicherheitsexperten“, um darüber zu beratschlagen, wie sie mit Hilfe von Polizei und Militär auch weiterhin das kapitalistische System am Laufen halten können. Zunächst zur „Urban Operations Conference“ im schicken Maritim-Hotel in Mitte, bei der von 31.1.- 2.2. Militärs, Rüstungsfirmen und Politiker_innen sich darüber verständigen, wie die weltweit wachsenden Städte als potenzieller Ort von Aufständen und Revolten militärisch kontrolliert werden können.
Um ganz ähnliche Fragen wird es ein paar Tage später im Berliner Congress Centrum (bcc) am Alexanderplatz gehen, nur diesmal aus dem Blickwinkel der Polizei: zum europäischen Polizeikongress wird es vermutlich – die Krisenproteste von Athen bis Lissabon, von Neapel bis London legen es nahe – um das bessere polizeiliche „Management“ von großen (und militanten) Protestereignissen gehen. Wie es gehen kann, hat die Berliner Polizei erst vor kurzem bewiesen: angesichts von nächtlichen Brandstiftungen an Autos wurden flächendeckende Funkzellenüberwachungen durchgeführt, um Verdächtige aufzuspüren.
Wir sagen: verpisst euch mit eurer Kontrolle, mit eurer „sauberen Stadt“ und dem ganzen Mist! Unsere Sicherheit wird von der Polizei nicht geschützt, sondern gefährdet!
Deshalb: am 28.1. raus auf die Straße!

polkong

Mehr Infos: http://polizeikongress.tk/

Demo – nach Rassistischem Übergriff

Wenn Nazis mordend durch´s Land ziehen, is anscheinend Mensch nicht mal mehr in Szene-Kiezen
sicher:
8. Januar, U-Bhf. Eberswalder Straße, Prenzlauer Berg: Der 23. jährige Hamid-Tahar A. wird von drei jungen Männern erst rassistisch beleidigt und wenig später brutal von ihnen zusammengeschlagen. Sie brechen Hamid das Nasenbein und fügen ihm einen gefährlichen Halswirbelriss zu – eine Vorstufe zum Genickbruch wie später Ärzte bestätigen

Fr. 13. Januar 2012 | 17.30 uhr | S-Bhf. Schönhauser Allee | Berlin

http://www.nea.antifa.de/lokales/13012012_demo.html
http://zusammenhandeln.blogsport.eu/