Wer wir sind

Wir sind eine Gruppe von jungen Leuten, die sich zusammengefunden haben, um gemeinsam und Berlin-weit antifaschistische Politik zu machen. Bei uns kann jede_r mitmachen, die/der sich den Grundwerten linker Politik verbunden fühlt – für Rassismus, Sexismus und Antisemitismus ist bei uns kein Platz!

Was wir wollen

Unser Anspruch ist eine Gesellschaft, in der faschistische und menschenverachtende Positionen keinen Platz haben – nicht in der Schule, nicht im Betrieb, nicht an den Universitäten und auch nicht auf der Straße. Deshalb treten wir Nazis überall dort entgegen, wo sie versuchen Fuß zu fassen.
Doch nicht nur die NPD-Nazis und ihre Sympathisant_innen sind das Problem: Rassismus, Konkurrenzdenken und ein autoritäres Staatsverständnis werden auch von Teilen der so genannten Elite vertreten. Das ist kein Zufall. Die Einteilung von Menschen nach – wirtschaftlicher – Verwertbarkeit ist ein Grundprinzip des kapitalistischen Systems, das im Faschismus lediglich auf die Spitze getrieben wird. Und in Zeiten der globalen, immer häufiger werdenden Krisen wird auch der Staat (wieder) offen unterdrückerisch tätig, um die aufkeimende Unzufriedenheit im Zaum zu halten.
Der Kampf gegen Faschismus, Staat und Kapital lässt sich niemals alleine führen – daher wollen wir eine Plattform für kollektives und solidarisches Handeln bieten, auch für all diejenigen, die vielleicht nicht wissen, wie sie ihr Unbehagen über den herrschenden Normalzustand in praktische Politik umsetzen können. Unser Ziel ist eine befreite Gesellschaft, in der Jede_r die Möglichkeit einer gleichberechtigten Teilhabe am gesellschaftlichen Wohlstand hat, in der wir selber und nicht Repräsentant_innen, Chefs und Lehrer_innen über unser Leben bestimmen und in der niemand mehr Angst haben muss, seine Bedürfnisse nicht befriedigen zu können.

Was wir machen

Zunächst einmal treffen wir uns einmal wöchentlich, um gemeinsam über anstehende Demonstrationen, Veranstaltungen, Workshops etc. zu sprechen. Entscheidungen, was wir als Gruppe weiter machen, werden im Konsens gefällt. Wenn uns ein Thema besonders wichtig erscheint, suchen wir auch nach Möglichkeiten, dabei selbst aktiv zu werden – indem wir uns an bestehenden Bündnissen beteiligen oder neue gründen, eine Soliparty organisieren oder einen Flyer schreiben… Wir sind dabei anlassbezogen auch bereit, mit linken Teilen der Parteienlandschaft, Gewerkschaften oder Vereinen zusammenzuarbeiten – vorausgesetzt, diese teilen das gemeinsame Ziel, etwa die Verhinderung eines Naziaufmarschs.
Wir machen außerdem einmal im Monat einen Tresenabend im Bandito Rosso, gehen häufig zusammen auf Demos, plakatieren oder säubern Straßenzüge von Nazipropaganda.

Wie kannst du mitmachen?

Die beste Möglichkeit, sich bei uns einzubringen, ist sicherlich ein Besuch bei einem unserer Tresenabende. Falls du da nie Zeit hast oder dir ein drängendes Problem – z.B. mit Nazis – auf den Nägeln brennt, kannst du auch einfach eine Mail an jugendantifa@antifa.de schreiben.